Projekt
Online geschützt – Kommunal gestärkt
Online geschützt – Kommunal gestärkt

Hass, Hetze und Desinformation haben in digitalen Räumen in den letzten Jahren deutlich zugenommen und stellen eine wachsende Bedrohung für demokratische Prozesse dar. Besonders betroffen ist die kommunale Ebene: Begrenzte Ressourcen, ehrenamtliche Strukturen und eine hohe öffentliche Sichtbarkeit machen Kommunalpolitiker*innen anfällig für Angriffe.
Aktuelle Studien zeigen, dass ein erheblicher Anteil kommunaler Amtsträger*innen Anfeindungen in Form von Hasskommentaren im Netz, aber auch durch gezielte Desinformationskampagnen erlebt. Diese Entwicklungen untergraben das Vertrauen in demokratische Institutionen, verschärfen gesellschaftliche Polarisierung und führen zunehmend zu Rückzug und Resignation unter politisch Engagierten.
Gerade in Krisen- und Wahlkontexten entfalten Desinformation und digitale Angriffe besondere Wirkung: Sie säen Zweifel an demokratischen Verfahren und greifen gezielt lokale Entscheidungsträger*innen an. Gleichzeitig begünstigen algorithmische Dynamiken in sozialen Medien die Verbreitung emotionalisierter und polarisierender Inhalte, wodurch sich Konflikte weiter zuspitzen.
Vor diesem Hintergrund fehlt es bislang an systematischen, praxisnahen Qualifizierungsangeboten für kommunalpolitisch Engagierte, die sie im Umgang mit digitalen Bedrohungen nachhaltig stärken.
Das Projekt „Online geschützt – Kommunal gestärkt“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie im Netz 2.0“ der Bundeszentrale für politische Bildung durchgeführt und setzt genau hier an, um die digitale Resilienz von Kommunalpolitiker*innen zu stärken. Ziel ist es, sie in die Lage zu versetzen, Hass, Hetze und Desinformation kompetent zu erkennen, einzuordnen und ihnen wirksam zu begegnen.
Durch die Kombination aus Wissensvermittlung, praktischer Anwendung und kollegialem Austausch entwickeln die Teilnehmenden konkrete Schutz- und Handlungskonzepte für ihren politischen Alltag. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Selbstwirksamkeit, digitaler Diskursfähigkeit und nachhaltiger Vernetzung.
Damit trägt das Projekt dazu bei, demokratisches Engagement auf lokaler Ebene zu sichern, Rückzugstendenzen entgegenzuwirken und die Widerstandsfähigkeit kommunaler Strukturen gegenüber digitalen Angriffen langfristig zu stärken.
Kern des Projekts ist eine achtteilige, praxisorientierte Online-Fortbildungsreihe für kommunalpolitisch Engagierte. Die 90-minütigen Workshops bauen systematisch aufeinander auf und verbinden fachlichen Input mit interaktiven Lernformaten.
Die Methode umfasst drei zentrale Elemente:
Die Fortbildung folgt einem partizipativen, bedarfsorientierten Ansatz: Inhalte werden auf Grundlage einer vorgelagerten Bedarfserhebung entwickelt und kontinuierlich angepasst. Interaktive Methoden wie Fallanalysen, Simulationen und Reflexionsphasen stellen sicher, dass die Teilnehmenden nicht nur Wissen erwerben, sondern konkrete Handlungskompetenzen für ihren Alltag entwickeln.
Projektlaufzeit: Februar 2026 – November 2027
Kontakt: [email protected]
Hinweise zur Datenverarbeitung im Projekt lassen sich hier finden.
Amman | Berlin | London | Paris | Washington DC | Toronto
Copyright © Institute for Strategic Dialogue (). Das Institute for Strategic Dialogue (gGmbH) ist beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg registriert (HRB 207 328B). Die Geschäftsführerin ist Sarah Kennedy. Die Anschrift lautet: Postfach 80647, 10006 Berlin. Alle Rechte vorbehalten.
Diese Seite verwendet Cookies. Mit der Weiternutzung der Seite, stimmst du die Verwendung von Cookies zu.
Einstellungen akzeptierenVerberge nur die BenachrichtigungEinstellungenWir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.
Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.
Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.
Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.
Diese Cookies sammeln Informationen, die uns - teilweise zusammengefasst - dabei helfen zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und wie effektiv unsere Marketing-Maßnahmen sind. Auch können wir mit den Erkenntnissen aus diesen Cookies unsere Anwendungen anpassen, um Ihre Nutzererfahrung auf unserer Webseite zu verbessern.
Wenn Sie nicht wollen, dass wir Ihren Besuch auf unserer Seite verfolgen können Sie dies hier in Ihrem Browser blockieren:
Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in unseren Datenschutzrichtlinie nachlesen.
Datenschutzerklärung